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Markt der Möglichkeiten, 21. Oktober
2000
Beitrag für O. Direkt
von Olga
Cahoj-Roosen
Am 21. Oktober 2000 hat das Forum 5 Bildung
in seiner ersten Veranstaltung mit Oberhausener Schulen einen „Markt
der Möglichkeiten“ im Bertha-von-Suttner-Gymnasium durchgeführt. Zur
Vorbereitung fand eine Befragung über die Projektarbeit an Oberhausener
Schulen statt: Projekte aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und
Soziales, die zugleich die Schwerpunkte der Lokalen Agenda 21 bilden,
sollten die Möglichkeit zu einer individuellen Selbstdar stellung
erhalten. Insgesamt 50 Projektgruppen nutzten diese Gelegenheit, ihre
Aufgaben und Zielvorstellungen gemeinsam auf vielfältige Weise
darzustellen: Neben Plakaten und Videofilmen dienten auch szenische
Darstellungen sowie musikalische und tänzerische Darbietungen der
Vorstellung einzelner Projekte. Besonders erwähnenswert ist die
Tatsache, dass auf diesem „Markt der Möglichkeiten“ zum ersten mal
in Oberhausen schulformübergreifende Arbeitskontakte zwischen Schülern,
Lehrern und Experten ge knüpft werden konnten.
Aber auch die verantwortlichen Schulpolitiker Oberhausens fanden
Gelegenheit, ihre Ansichten zur künftigen Entwicklung des Oberhausener
Bildungswesens einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Als
ein besonderer Erfolg wurde gewertet, dass beteiligte Schulprojekte im
Sinne von kommunaler Vernetzung bereits mit Gemeinweseneinrichtungen
zusammenarbeiten und den Prinzipien der Schulöffnung und des
Lernortverbunds Rechnung tragen.
Neben der Projektdarstellung fanden auch zahlreiche Workshops statt, in
denen z.B. „Rollenspiele gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit von Schülern
entwickelt oder die künstlerische Gestaltung von Produkten aus
gebrauchten Materialien demonstriert wurden.
Durch den „Markt der Möglichkeiten“ hat die Lokale Agenda 21
wertvolle Impulse erhalten: Der für viele noch unbekannte Begriff wurde
mit greifbaren Inhalten gefüllt. Das konnten alle Teilnehmer deutlich
wahrnehmen, als sie sich in den einzelnen Schulräumen, im Innenhof oder
in der Aula zu den dort programmartig ablaufenden Aktivitäten der Schülergruppen
und ihren Zuschauern oder Zuhörern trafen.
Die ausführliche
Pressedarstellung machte deutlich, was dieser „Markt der Möglichkeiten“
vor allem bewirkt hatte: Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen
und Schüler und Gäste gaben dem Forum 5 Bildung die wichtige Rückmeldung,
wie sehr sie diese Möglichkeit - quer über alle Schulformen und
-stufen hinweg - zur eigenen Bestätigung ihrer pädagogischen Arbeit
brauchen und daher auch fortsetzen wollen.
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